Volker Bruch – Schauspieler im Fernsehen und Kino aus München

Der deutsche Schauspieler Volker Bruch wurde vor allem durch Hauptrollen in den Serien Unsere Mütter, unsere Väter und Babylon Berlin bekannt. Er hat sich als talentierter Darsteller ernster, dramatischer Rollen einen Namen gemacht und gilt als wahrer Liebhaber seines Fachs. Mehr über den deutschen Star lesen Sie weiter unten munichski.eu.

Frühe Jahre

Volker Bruch wurde am 9. März 1980 in München als Sohn eines Deutschen und einer Österreicherin geboren. Schon während seiner Gymnasialzeit entdeckte er seine Leidenschaft für die Schauspielerei. Die darstellende Kunst erlernte Volker an der Max Reinhardt Seminar, der Schauspielschule der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Während seines Studiums entschied er sich, seine berufliche Zukunft im Film und Fernsehen und nicht im Theater zu suchen.

Beginn der Karriere

Bereits während seiner Studienzeit trat Volker in kleineren Nebenrollen im Fernsehen auf. Seine erste wichtige Rolle hatte er 2005 in dem deutschen Film Rose, in dem er Axi spielte. Für diese Nebenrolle wurde er mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

2008 war ein äußerst produktives Jahr für den Schauspieler. Er spielte in dem französischen Film Die Frauen der Schatten mit, einem historischen Drama-Thriller, der sich dem weiblichen Widerstand während des Zweiten Weltkriegs widmet und auf wahren Begebenheiten basiert.

Zudem wirkte er in dem deutschen Biografiefilm Der rote Baron mit. Der Film erzählt die Geschichte des berühmten Piloten des Ersten Weltkriegs, Manfred von Richthofen, und zeigt, wie der Krieg aus einem arroganten Jungen einen verantwortungsvollen Mann machte.

Ein weiterer Film, in dem Volker 2008 mitwirkte, war das deutsche Drama Der Baader Meinhof Komplex, basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Stefan Aust. Der Film behandelt die frühen Jahre der linksextremen deutschen Terrororganisation RAF, die gegen den Staat kämpfte, den sie als faschistisch ansah. Die RAF war verantwortlich für zahlreiche Verbrechen, darunter 34 Morde, Banküberfälle, Anschläge auf Einrichtungen und Attentate auf prominente Persönlichkeiten. Die Hauptrolle spielte Martina Gedeck, ebenfalls eine Schauspielerin aus München.

Auch in der Oscar-prämierten amerikanisch-deutschen Romanze Der Vorleser trat Volker in einer Nebenrolle auf. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Bernhard Schlink und erzählt die Geschichte von Michael Berg, der als Teenager eine Affäre mit der älteren Frau Hanna Schmitz hat. Jahre später begegnet er ihr bei einem Kriegsverbrecherprozess, bei dem sie als ehemalige KZ-Aufseherin angeklagt wird. Die Hauptrolle spielte Kate Winslet.

Internationaler Durchbruch

2013 übernahm Volker die Hauptrolle in der deutschen Miniserie Unsere Mütter, unsere Väter. Die Serie zeigt den Zweiten Weltkrieg aus der Perspektive von fünf jungen Deutschen, deren Leben durch den Krieg völlig verändert wird.

Volker wurde für seine Darstellung für den Deutschen Fernsehpreis nominiert und erhielt einen Spezialpreis bei den Bayerischen Fernsehpreisen 2013. Seine Figur Wilhelm Winter erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive. Er eröffnet die Episoden mit einem Monolog und beschreibt die Ereignisse des Krieges im Off. In der ersten Episode berichtet er von seinen Einsätzen in Polen und Frankreich. Er glaubt fest daran, für sein Vaterland kämpfen zu müssen, verliert jedoch im Laufe der Handlung seinen Glauben an den Sieg und das gerechte Kommando. Schließlich wird er als Deserteur verhaftet und schwer gefoltert.

2016 spielte Volker die Hauptrolle in der deutschen Krimi-Dramaserie Babylon Berlin. Er verkörperte Gereon Rath, einen Kommissar des Berliner Sittendezernats, der in der Weimarer Republik eine Reihe von Verbrechen aufklärt. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Volker Kutscher und wurde international erfolgreich. Volker Bruch erhielt für seine Rolle die Auszeichnung „Goldene Kamera“.

Weitere Karriere

2018 hatte Volker eine Nebenrolle im amerikanischen Thriller Verschwörung. Die Handlung dreht sich um die Hackerin Lisbeth Salander und den Journalisten Mikael Blomkvist, die den Mord an einem bekannten Wissenschaftler untersuchen. 2022 übernahm er die Rolle des deutschen Rennfahrers Walter Röhrl in dem englischsprachigen Film Race for Glory: Audi vs. Lancia, der auf der Rivalität zweier Motorsportteams basiert.

Interessanterweise ist Volker Bruch auch ein leidenschaftlicher Musiker, spielt Gitarre und ist ein großer Fußballfan, insbesondere von Bayern München. Zudem engagiert sich der Schauspieler aktiv für den Umweltschutz.

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