Wenn Sie davon träumen, eine Veranstaltung zu besuchen, die Kunst, Gastronomie und soziale Fragen vereint, sollten Sie unbedingt das Tollwood Festival in München besuchen. Es ist ein Festival, das zweimal im Jahr stattfindet – im Winter und im Sommer. Seit über 30 Jahren ist dieses Festival eines der herausragendsten kulturellen Ereignisse in Bayern. Das Tollwood Festival ist nicht nur großartige Unterhaltung, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit zur Förderung des ökologischen Bewusstseins, für interkulturellen Dialog, neue Bekanntschaften und die Freiheit der Selbstentfaltung. In diesem Artikel werden wir ausführlicher über dieses wunderbare Festival berichten. Weiter auf munichski.eu.
Kurz zur Geschichte des Festivals
Das erste Tollwood Festival fand bereits 1988 auf dem Gelände des Olympiaparks statt. Das erste Festival dauerte vom 1. bis zum 11. Juli. Bei der Veranstaltung traten lokale Künstler und Musiker auf, darunter Konstantin Wecker und die Biermösl Blosn. Ab 1991 nahmen auch internationale Künstler am Festival teil. Ebenfalls ab 1991 wurde auch eine Winterversion des Festivals veranstaltet. Seit 2000 findet das winterliche Tollwood Festival auf der Theresienwiese statt.
Das Konzept des Tollwood Festivals
Das Festival wurde von der Firma „Tollwood“ gegründet, nach der es auch benannt ist. Zu den Besonderheiten dieser Veranstaltung gehören der „Markt der Ideen“, ein Bereich mit ökologischer Gastronomie und ein vielfältiges Kulturprogramm mit Theateraufführungen, Performances und Kunstausstellungen. Auf dem Festival ist üblicherweise ein breites Spektrum an Musikgenres vertreten: von Rock bis Blues.
Seit 1998 verbindet das Festival verschiedene Kunstformen mit ökologischem Bewusstsein. Ein bedeutender Teil der kulturellen Veranstaltungen des Festivals ist zudem völlig kostenlos.
Das Festival versteht sich als ein Ort zur Förderung des ökologischen Bewusstseins in der Bevölkerung. Die Veranstaltung strebt danach, als Plattform für verschiedene wichtige Umweltthemen zu dienen und als Katalysator für ökologische Initiativen zu wirken. Im Jahr 2003 begann das Festival, die Besucher mit ökologischer Gastronomie vertraut zu machen, und 2006 entwickelte es die Aktion „Bio für Kinder“. Jede Saison wählt das Festival unterschiedliche ökologische Themen. Darüber hinaus arbeitet das Festival mit dem Deutschen Tierschutzbund zusammen, mit dem es eine Kampagne für die Beendigung der Massentierhaltung führt.
Die Kosten für die Organisation des Festivals werden zu 40 % aus Ticketverkäufen, zu 40 % aus Einnahmen durch Standvermietungen und zu 20 % von Sponsoren getragen.
So läuft das Sommerfestival ab

Das Sommerfestival dauert ganze 25 Tage im Juni und Juli. Üblicherweise findet es im südlichen Teil des Olympiaparks statt. Das Sommerfestival umfasst 50 Gastronomiebetriebe und über 200 Stände, die verschiedenes Kunsthandwerk verkaufen.
Auf dem Sommerfestival gibt es ein Theater- und Performanceprogramm, außerdem treten verschiedene internationale Musiker auf. Einst traten hier Hans Söllner, Gary Moore, Marianne Faithfull und andere auf. Die Konzerte enden üblicherweise bereits um 23:00 Uhr, um die Anwohner nicht beim Ausruhen zu stören. Im Sommer besuchen etwa 900.000 Gäste das Festival.
So läuft das Winterfestival ab

Wie bereits erwähnt, findet das Winterfestival auf der Theresienwiese statt. Das Winterfestival hat einen eigenen Weihnachtsmarkt, der bis zum 23. Dezember dauert, während die kulturellen Veranstaltungen des Festivals bis einschließlich Neujahr andauern. Das Programm besteht hauptsächlich aus Theateraufführungen, dem „Markt der Ideen“ und der ökologischen Plattform „Weltsalon“.
Der „Weltsalon“ ist ein sehr wichtiger Teil des Festivals. Er ist eine Plattform für verschiedene soziale und ökologische Themen. Die Redner der Plattform thematisieren Fragen des Umweltschutzes und der sozialen Verantwortung. Im Winter besuchen etwa 600.000 Gäste das Festival.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Tollwood Festival ein wahres Fest der Kunst, der Musik und der menschlichen Werte ist. Die Veranstaltung vereint Tausende von Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft rund um wichtige Themen der Gegenwart: von nachhaltiger Entwicklung bis hin zur Freiheit der Selbstentfaltung. Das Festival inspiriert, schärft das Bewusstsein und schenkt unvergessliche Emotionen – genau deshalb wird es von den Einwohnern und Gästen Münchens so geliebt.